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Als '''Karneval''', '''Fastnacht''', '''Fassenacht''', '''Fasnacht''', '''Fasnet''', '''Fasching''', '''Fastabend''', '''Fastelovend''', '''Fasteleer''' oder '''fünfte Jahreszeit''' bezeichnet man die Bräuche, mit denen die Zeit vor der vierzigtägigen bzw. sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert wird. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch, und sie dient im Christentum der Vorbereitung auf das Osterfest.

Der Karneval wird sehr unterschiedlich zelebriert: .

Geschichte

Altertum

Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren in bei ausgelassenen Festen praktiziert und dies ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals.

In allen Kulturen des Mittelmeerraumes lassen sich ähnliche Feste, die meist mit dem Erwachen der Natur im Frühling in Zusammenhang stehen, nachweisen: In Ägypten feierte man das ausgelassene Fest zu Ehren der Göttin Isis und die Griechen veranstalteten es für ihren Gott Dionysos und nannten es Apokries.

Die Römer schließlich feierten vom 17.?Dezember bis 19.?Dezember die Saturnalien zu Ehren ihres Gottes Saturnus. Das Fest war verbunden mit einem öffentlichen Gelage, zu dem jedermann eingeladen war. Hinrichtungen wurden wegen der Saturnalien verschoben. Sklaven und Herren tauschten zeitweise die Rollen, feierten und saßen gemeinsam myrtenbekränzt bei Tische, tranken und aßen, konnten jedes freie Wort wagen und überschütteten sich mit kleinen Rosen. Aus den Rosen entstand möglicherweise das in unseren Tagen bekannte Konfetti. Die Römer veranstalteten bereits farbenprächtige Umzüge, bei denen ein geschmückter Schiffswagen umhergezogen wurde.

Jedoch werden in der aktuellen Forschung Termine wie Saturnalien oder Lupercalien als Ursprung des Fastnachtsbrauchtums stark angezweifelt. In vielen Masken, Figuren und Bräuchen scheinen sich auch vorchristliche Riten, beispielsweise solche der keltischen Religion, erhalten zu haben, die den Wechsel vom kalten Winterhalbjahr in das warme und fruchtbare Sommerhalbjahr beinhalten. Den Winter habe man versucht zu vertreiben, indem man sich als Geister, Kobolde und unheimliche Gestalten aus der Natur verkleidete und mit Holzstöcken wild um sich schlug oder mit einer Rassel oder Ratsche (Schnarre) Lärm machte. Bei Fasnachtsbräuchen in Tirol und Südtirol findet die Symbolisierung des Kampfes zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Frühling und Winter immer noch statt. Beispielhaft dafür ist der Egetmannumzug in Tramin oder das Mullerlaufen in Thaur.

Germanische Theorien (sogenannte ''Kontinuitätsprämissen'') hatten insbesondere während des Nationalsozialismus Konjunktur, werden heute aber teilweise unbewusst noch immer zitiert. Die Skepsis gegenüber allen Theorien, die eine Überlieferung germanischen oder keltischen Brauchtums annehmen, hält seit 1945 ungebrochen an. Es ist aus diesem Grund davon auszugehen, dass über mehrere Jahrhunderte keine Feste ähnlich der Fastnacht stattfanden, sondern diese eher im hohen und späten Mittelalter mit der Fastenzeit entstanden.

Mittelalter

Im mittelalterlichen Europa feierte man vom 12.?Jahrhundert bis zum Ende des 16.?Jahrhunderts ''Narrenfeste'' um den Epiphaniastag, den 6.?Januar, zwar in Kirchen, jedoch nicht offiziell kirchlich. Dabei übernahmen die unteren Kleriker vorübergehend Rang und Privilegien der höheren Geistlichkeit. Kirchliche Rituale wurden parodiert. Selbst ein Pseudopapst wurde gekürt, am 28.?Dezember, dem Tag der unschuldigen Kinder, wurde oftmals ein Kinderbischof gekürt, welcher im Rollentausch dem Pseudopapst gleichkam. In Gestalt von Prozessionen wurden auch die Bewohner der Städte am Fest beteiligt. Auch während der eigentlichen Karnevalstage waren Narren- oder Eselsmessen weit verbreitet.

Die derzeit älteste bekannte literarische Erwähnung der ''?fasnaht?'' findet sich in einem auf das Jahr 1206 datierten Teil des (Bayern) reklamiert deshalb für sich, Wiege des deutschen Karnevals im Allgemeinen und der Weiberfastnacht im Besonderen zu sein.

Eine der frühen Erwähnungen der Fastnacht findet sich in : ''Geschichte der Stadt Speyer.'' Band 1, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007522-5.</ref>

Am 5. März 1341 wird das Wort ?Fastelovend? im so genannten Abbildungen des Fastnachtstreibens.

Der Kölner Stadtrat verbot wiederholt den ?.

Die mittelalterliche Fastnacht wird auf die augustinischen Lehren in seinem Werk ''De civitate Dei'' zurückgeführt. Die Fastnacht steht daher für die ''civitas diaboli'', den Staat des Teufels. Daher wurde die oftmals ausartende Fastnacht von der Kirche als didaktisches Beispiel geduldet, um zu zeigen, dass die ''civitas diaboli'' wie auch der Mensch vergänglich ist und am Ende Gott siegreich bleibt. Mit dem Aschermittwoch musste daher die Fastnacht enden, um die unausweichliche Umkehr zu Gott zu verdeutlichen. Während die Kirche bei gotteslästernden Szenen während der Fastnacht untätig blieb, wurde ein Weiterfeiern der Fastnacht in den Aschermittwoch hinein streng verfolgt.

Insbesondere im ausgehenden 14.?und 15.?Jahrhundert wurde im deutschen Raum Fastnacht gefeiert, so z. B. die Nürnberger Schembartläufe. Um diese Zeit fand auch der Narr Einzug in die Fastnacht, der im didaktischen Sinne der Fastnacht auf die Vergänglichkeit hinweisen sollte.

In manchen Fastnachten ? insbesondere in Tirol ? wird vor diesem Hintergrund bereits am Fastnachtsdienstag?abend zum ?Betzeitläuten? die Maske um sechs Uhr abgelegt. Der Hintergrund ist nicht eindeutig. Schon Cäsar schrieb von der Sitte der Kelten, den neuen Tag mit Einbruch der Dunkelheit beginnen zu lassen, so wie auch mit Anbruch des Winters bei ihnen das neue Jahr begann (vergleiche Halloween). Zum anderen ist aber auch der Tagesbeginn mit Einbruch der Nacht ein Element der jüdischen und urchristlichen Tradition.

Am 9. Februar 1609 wurden zum wiederholten Male in Köln das Karnevalsfest und die ?Mummerei? verboten, um die öffentliche Ordnung zu wahren. Oft artete es neben dem üblichen Trommeln und Trompeten sogar in Exzessen aus ? auch durch Träger geistlicher Kleidung. 1610 ließ man die Handwerksgesellen in ihrem Mummenschanz dann wieder gewähren, 1640 wurden vom Volk und der niederen Geistlichkeit sogar ?Narrenbischöfe? gekürt. Am 7. Februar 1657 erging erneut das Ratsverbot zur ?Mummerei? in der Karnevalszeit. 1660 wurde eine innerstädtische Schutztruppe aufgebaut, die man ''Funken'' nannte. Das war wohl die Geburtsstunde der Kölner Funken. Trotz Vermummungsverbot wurde 1699 ein Stadtsoldat durch Karnevalisten erstochen.

Neuzeit

Die Reformation stellte die vorösterliche Fastenzeit in Frage. Die Fastnacht verlor damit ihren Sinn. In protestantischen Gegenden gerieten viele Bräuche zum Teil wieder in Vergessenheit. Im Barock und Rokoko wurden vor allem auf Schlössern und an den Fürstenhöfen Karnevalsfeste gefeiert, deren Masken sich stark an die italienische Commedia dell?arte anlehnten.

Am Donnerstag vor Karneval tanzten und sprangen im Februar 1729 die Nonnen im Kölner Kloster St. Mauritius in weltlicher Verkleidung durch die Hallen. Das war vermutlich die erste Weiberfastnacht. 1733 wollten die Jesuiten die Auswüchse zur Karnevalszeit durch spezielle Fastnachtsspiele überwinden. Am 7. Februar 1779 wurden Maskeraden und Mummerei in Köln erneut verboten, diesmal jedoch wegen der Kriegsgefahr als potenzieller Gefahrenquelle.

Während in den von Preußen während seines Besuches in Köln im Jahre 1804. Der kölnfreundliche König erinnerte sich später bei seinem erneuten Besuch 1848 anlässlich des Beginns des Weiterbaus am Kölner Dom daran und rief zum Schluss seiner Ansprache auch ?Alaaf?.

Das Bürgertum feierte zwar nach wie vor närrische Maskenbälle, die Straßenfastnacht war aber nahezu ausgestorben. Der Karneval in Köln, das nach dem Abzug der Franzosen seit 1815 preußisch war, wurde 1823 mit der Gründung des ?Festordnenden Comites? neu belebt und organisiert, vermehrt um die Komponente der Kritik an der (fremden) Obrigkeit: ein ?kulturpolitischer Streich mit humoristischem Ambiente?.

Vor allem in Österreich, der Schweiz, dem Elsass, Bayern und Baden-Württemberg erhielten sich ältere Formen. Besonders in Baden-Württemberg wird heute somit zwischen Karneval und ''schwäbisch-alemannischer Fastnacht'' unterschieden. Nachdem sich gegen Ende des 19.?Jahrhunderts auch hier der Karneval durchgesetzt hatte, wurde nach dem Ersten Weltkrieg eine Rückbesinnung auf die alten Formen gefordert, die sich in der Gründung der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte 1924 manifestierte.

In anderen Ländern konnten sich der Fasching und der Karneval kaum etablieren; so gerieten in England viele Bräuche aufgrund der Reformation Heinrichs VIII. in Vergessenheit, die sich daher auch nicht in den USA oder Kanada festigen konnten. Als eine der wenigen Ausnahmen gilt hier Québec und das früher französische und katholische New Orleans.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Fasching oftmals für propagandistische Zwecke eingesetzt, siehe hierzu Fasching während des Nationalsozialismus.

Bis heute ist der Karneval Sinnbild katholischer Mentalität. Während ältere Fastnachten in Südwestdeutschland sich nach wie vor in katholischen Gebieten finden lassen, führte ein regelrechter Fastnachtsboom in den 1990er Jahren auch in protestantischen Gegenden die Fastnacht ein. In der Schweiz hat trotz Reformation und Verbot halten.

Begriffsherkunft und -verbreitung im deutschsprachigen Bereich

Fastnacht, Fasnacht

Das Wort ''Fastnacht'' und seine Abwandlungen werden vor allem in verwendet.

In Hessen und Rheinhessen heißt es ''Fas(s)enacht'', in Franken ''Fasenacht'', in der Schweiz und in Teilen Badens ''Fasnacht'', im restlichen Baden sowie Württemberg und Bayerisch-Schwaben ''Fasnet'', regional auch ''F(a)asent'' und in Luxemburg ''Fuesend''. Weitere sprachliche Ausprägungen sind ''Fosnet'', ''Foaset'' und ''Fassend''. Im niederdeutschen Sprachraum heißt es plattdeutsch ''Faslaomt'' oder ''Faslam''?? dabei entspricht der ''Faslam'' in protestantischen Gebieten nicht dem, was gemeinhin unter Karneval verstanden wird. Im Großraum Köln wird in der kölschen Mundart auch ''Fastelov(v)end'' oder ''Fasteleer'' verwendet, während man dort im Hochdeutschen ausschließlich von ''Karneval'' spricht.

Volksetymologisch wird das Wort ''Fastnacht'' oft an das althochdeutsche ''fasta'' (Fastenzeit) und ''naht'' (Nacht, Vorabend) angeschlossen und angegeben, der Name bezeichne ursprünglich nur den Tag vor Beginn der Fastenzeit, ab dem 15.?Jahrhundert auch die Woche davor. Andere Volksetymologien stellen bald eine Verbindung zum Wort ''Fass'' her, bald (aber eher spielerisch) zum ''Fest'', dem ''Faseln'' oder dem Ausdruck ?fast Nacht?. Der Vergleich der Dialektwörter ergibt jedoch eine gemeinsame Grundform ''*fasanaht'', die diese Interpretationen widerlegt. Die Bedeutung des Vorderglieds ''fasa-'' bleibt unklar. Am wahrscheinlichsten scheint ein Anschluss an eine indogermanische Verbalwurzel ''*pwos-'' mit der Bedeutung ?reinigen, läutern, fasten?, was zu verschiedenen Elementen des Brauchtums passen würde.

In der Zeit des Nationalsozialismus (1933?1945) wurde ''Fasnacht'' im nationalsozialistischen Sinne von der ''Fastnacht'', die in einem liturgischen Kontext gesehen wurde, unterschieden. Nachdem im Januar 1937 in mehreren Publikationsorganen entsprechende Ausführungen von Hans Strobel veröffentlicht worden waren, fand in Österreich und im Deutschen Reich von systemtreuer Seite ausschließlich ein entsprechender Begriffsgebrauch statt.

Fasching

Der Begriff Fasching wird vor allem in Bayern, Österreich und Sachsen gebraucht. Das Wort ''Fasching'' taucht im Hochdeutschen bereits ab dem 13.?Jahrhundert zunächst in den Formen ''vaschanc'' und ''vaschang'' auf. Etymologisch erklärt es sich als ?Fastenschank?, also der letzte Ausschank alkoholischer Getränke vor der damals noch strengen Fastenzeit. Darauf verweisen auch die mittelniederdeutsche Form ''vastgang'' und das (spät)altnordische ''fostugangr'' für den Beginn der Fastenzeit. Die Angleichung an Wörter auf ''-ing'' ist deutlich jünger. Man findet die Bezeichnung aber auch im benachbarten Ausland, wie das Wort in lautet. Spezielle Brauchtumsformen sind die Fastnachtshochzeit und die Bettelhochzeit.

Vom ''Fasching'' spricht man etwa in Nürnberg und Würzburg, die mit jeweils 100.000 Besuchern die größten Faschingszüge Süddeutschlands haben

In Hessen, Sachsen und Brandenburg finden sich zwar verbreitet sogenannte ''Karnevalsvereine'', das Brauchtum an sich bezeichnet man meist jedoch auch als Fasching. Auch im norddeutschen Raum ist Fasching vielerorts die vorherrschende Bezeichnung für die närrischen Tage.

Fastelovend (Fasteleer)

Im nördlichen Rheinland bis zum Niederrhein wird das hochdeutsche ''Karneval'' mundartlich als ''Fastelovend'' (Fastenabend) oder ''Fasteleer'' bezeichnet, mit örtlich eigenständigem Brauchtum ''(Altweiber-Karneval = Aaalwiever-Fastelovend = kleiner Fastabend)''. Gefeiert wird von ''Altweiberdonnerstag'' über ''Nelkensamstag'' und ''Rosenmontag'' bis zum ''Veilchendienstag''.

Das Wort ''vastavent'' taucht in Köln in der zweiten Hälfte des 12.?Jahrhunderts mit Bezug zur Fastenzeit auf, aktenkundig ist es seit dem 5.?März 1341 in einem Ratsbeschluss, in dem die Kölner Ratsherren sich verpflichten, aus der Stadtkasse kein Geld mehr ?zu vastavende? zu geben.

Karneval

Verbreitet bezieht man den Karneval in erster Linie auf den rheinischen Karneval im Raum Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf. Von Bedeutung sind hier der Narr, der Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der jeweiligen Machthaber seit Beginn des 19.?Jahrhunderts. Nördlich der Linie Bonn-Erfurt gibt es in Deutschland fast ausschließlich Karnevalsvereine, die Veranstaltung nennt man hingegen in Sachsen und Brandenburg auch Fasching.

In Deutschland ist der Begriff ''Karneval'' erstmals Ende des 17. Jahrhunderts, im Rheinland erstmals im Jahr 1728 nachweisbar. In den Kölner Stadtakten taucht ?Carneval? erstmals um 1780 auf.

Die Etymologie des Wortes ist nicht eindeutig geklärt. Seit Mitte des 19.?Jahrhunderts dominierte bis weit ins 20.?Jahrhundert hinein auch in wissenschaftlichen Publikationen die erstmals 1855 von .'' Band 51, 1969, S. 175?181; jüngste Zusammenfassung des Forschungsstandes mit zahlreichen weiteren Nachweisen bei Wolfgang Herborn: ''Die Geschichte der Kölner Fastnacht von den Anfängen bis 1600.'' (= ''Publikationen des Kölnischen Stadtmuseums.'' Band 10). Hildesheim/ Zürich/ New York 2009, hier besonders der Anhang: ''Die Forschungsgeschichte des Karnevals vor dem Zweiten Weltkrieg ? Wege und Irrwege.'' ebd, S. 124?144.</ref>

Die heute geläufigste Vermutung ist die Ableitung vom ????????), was ebenfalls so viel heißt wie ?Fleisch fort?.

Zeitlicher Verlauf des Karnevals

Beginn

Als Beginn der Fastnachtszeit galt bzw. gilt in vielen deutschsprachigen Ländern ursprünglich Dreikönigstag, der 6. Januar.

Seit dem 19.?Jahrhundert findet in vielen Gegenden zusätzlich am : ''Feiern, Feste, Jahreszeiten. Lebendige Bräuche im ganzen Jahr.'' Herder-Verlag, Freiburg/ Basel/ Wien 2001, ISBN 3-451-27702-6, S. 26?36.</ref>

Die Zeit vom 12.?November bis 5.?Januar bleibt aber selbst in den Zentren des Karnevals entlang des Rheins weiterhin weitgehend karnevalsfrei, was sich aus der erwähnten vorweihnachtlichen Fastenzeit, der Rolle des Novembers als Trauermonat und dem besinnlichen Charakter des Advents erklärt. Soweit von einer ?Vorverlagerung? des Karnevalsbeginns oder von einer ?Saisoneröffnung? am 11.?November gesprochen wird, ist dies daher zumindest irreführend. Von seiner Entstehungsgeschichte her stellt der 11.?November vielmehr einen zweiten, ?kleinen? Karneval dar.

Allerdings werden insbesondere im Umland immer mehr Sitzungen in dieser Zeit ? auch bereits vor dem 11.?November ? veranstaltet, weil dann die meisten auftretenden Künstler preiswerter sind als in der Hauptsaison, wo sie viele Auftritte an einem Abend haben.

Höhepunkt

Den Höhepunkt erreicht die Fastnacht in der eigentlichen Fastnachtswoche vom schmotzigen Donnerstag im schwäbisch-alemannischen Raum (von ''Schmotz'' = Schmalz, was auf in Schmalz gebackene Fastnachtsküchle hinweist) bzw. Weiberfastnacht im Rheinland oder Fetter Donnerstag im Harzer Land, in Nordthüringen und im südlichen Sachsen-Anhalt über den Nelkensamstag, Tulpensonntag, Rosenmontag bis zum Fastnachtsdienstag, auch Veilchendienstag genannt. Dabei gibt es insbesondere am Rosenmontag entsprechende Umzüge ? wobei sich ''Rosen'' ursprünglich nicht auf die Blume, sondern auf das Verb ''rasen'' bezog.

Die größten Umzüge finden in den Karnevalszentren Köln, Mainz und Düsseldorf statt. Gemessen an der Teilnehmerzahl zählt auch der Umzug in Eschweiler zu den größten Deutschlands. Jährliche Umzüge gibt es auch in Aachen, Bonn, Duisburg, Dülken, Erkelenz, Euskirchen, Koblenz, Krefeld, Leverkusen, Meckenheim, Mönchengladbach, Rheinbach, Siegburg, Trier und vielen anderen Orten. Aber auch weiter südlich, etwa in Frankfurt am Main, Wiesbaden, Aschaffenburg, Mannheim, Ludwigshafen am Rhein, Obertiefenbach, Würzburg und Karlstadt gibt es jeweils am Fastnachtssonntag (früher Ablieferung des Fastnachtshuhn) Umzüge. Diese werden im Rheinland ?Zoch? (''D?r Zoch kütt'' ? ?Der Zug kommt?, in Bayern ?Gaudiwurm? genannt).

In Karlsruhe und Stuttgart gibt es am Fastnachtsdienstag große Umzüge mit mehreren Hunderttausend Besuchern. Als größte Umzüge im norddeutschen Raum gelten der traditionelle Schoduvel in Braunschweig am Fastnachtssonntag und der Karnevalsumzug in Berlin.

In den Stadtteilen, Städten und Dörfern um diese Zentren herum gibt es Umzüge am Samstag (Nelkensamstag), Sonntag (Orchideen- oder Tulpensonntag) und Dienstag (Veilchendienstag). Im Duisburger Stadtbezirk Hamborn findet seit Jahrzehnten am Karnevalssonntag der größte Kinderkarnevalszug Europas statt.

In Österreich finden die meisten Festveranstaltungen und Umzüge am hier so genannten Faschingswochenende, also am Faschingsamstag und Faschingsonntag, statt.

Ende

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. In der Nacht zu Aschermittwoch um Punkt Mitternacht endet der Karneval, und es gibt an vielen Orten die Tradition, dass die Karnevalisten in dieser Nacht eine Strohpuppe, den so genannten Nubbel, als Verantwortlichen für alle Laster der karnevalistischen Tage, vor allem wegen des ausgegebenen Geldes, verbrennen. In Düsseldorf und den niederrheinischen Städten wie Krefeld, Duisburg, Mönchengladbach, Kleve oder Wesel wird der so genannte Hoppeditz zu Grabe getragen. Dieser war ursprünglich eine typisch niederrheinische Narrenfigur. Dieser Schelm oder Hanswurst hatte Ähnlichkeit mit Till Eulenspiegel und den mittelalterlichen Hofnarren. So wird berichtet, dass es im 18.?und 19.?Jahrhundert am Niederrhein der kleinen Leute Brauch war, in der Nacht auf Aschermittwoch ausgerüstet mit Stangen, an denen Würste hingen, durch die Straßen zu laufen und lustige Lieder zu singen.

Mancherorts treffen sich die Karnevalisten am Aschermittwoch noch einmal zu einem gemeinsamen Fischessen, zu einem rituellen ?.</ref>

Datum des Faschings

Ende des Karnevals ist der Aschermittwoch. Sein Termin hängt unmittelbar von der Lage des Osterfestes ab: Im Jahr 325 wurde auf dem Konzil von Nicäa das Osterdatum auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond festgelegt. Um 600 legte Papst Gregor der Große eine 40-tägige Fastenzeit vor Ostern fest, die an die Zeit erinnern soll, die Jesus Christus in der Wüste verbracht hat . Nach dieser Regelung begann die Fastenzeit am Dienstag nach dem 6.?Sonntag vor Ostern (''Invocavit'' oder ''Dominica prima Quadragesimae'', 1.?Fastensonntag, im Deutschen auch ''Funkensonntag'').

Auf der Synode von Benevent im Jahr 1091 wurden die sechs Sonntage vor Ostern vom Fasten ausgenommen. Um dennoch eine 40-tägige Fastenzeit zu erhalten, rückte der Beginn der Fastenzeit um sechs Tage nach vorne auf den heutigen Aschermittwoch, den Mittwoch nach dem 7.?Sonntag vor Ostern. Die Länge einer Karnevalssession ist somit abhängig vom beweglichen Datum des Osterfestes und wird nach der Osterformel berechnet. Danach ist der Aschermittwoch am 46.?Tag vor dem Ostersonntag. Der frühestmögliche Aschermittwochstermin ist der 4.?Februar, der spätestmögliche ist der 10.?März. Somit gibt es sehr kurze und sehr lange Sessionen.

Abweichende Fastnachtstermine

In manchen Gegenden existierten noch bis ins 16.?Jahrhundert beide Fastnachtstermine, die alte ''Burefasnacht'' (''Bauernfastnacht'', vor Dienstag nach ''Invocavit'') und die neue ''Herren-'' beziehungsweise ''Pfaffenfastnacht'' (vor Aschermittwoch) konkurrierend nebeneinander. Insbesondere in Baden und in der Schweiz haben sich viele Bräuche der alten Fasnacht und der alte Termin erhalten. Am bekanntesten ist die Basler Fasnacht.

Diese beginnt am Montag nach Aschermittwoch um 4:00?Uhr mit dem wird die Bauernfasnacht am Sonntag nach Aschermittwoch mit einem Umzug gefeiert.

Im Bereich der Orthodoxen Kirchen beginnt das volle Fasten bereits am Montag nach dem 7.?Sonntag vor Ostern, bereits eine Woche vorher beginnt der Fleischverzicht. Die russische ''Butterwoche'', in der traditionell gefeiert wird und große Mengen Bliny gegessen werden, liegt dazwischen. Andere osteuropäische Länder haben ähnliche Bräuche. Da das östliche Osterfest oft später ist als das westliche ? beruhend auf der westlichen Reform des Kalenders ?, verschiebt sich auch die Fastnacht.

In Hollabrunn (Niederösterreich) wird aufgrund eines Gelübdes der Bürgerschaft aus 1679 (erneuert 1803) und, weil die Gemeinde von der Pest verschont wurde, seit damals von Faschingssonntag bis -dienstag nicht gefeiert.

Als ?späteste Fasnacht der Welt? gilt die . Der ?Groppenumzug? als Höhepunkt findet nur alle drei Jahre statt.

Terminübersicht

{| class="wikitable" style="text-align:center;"
|-
! Jahr || Weiberfastnacht || Karnevalssonntag || Rosenmontag || Rosenmontag (orthodox) || Aschermittwoch || Fasnachtsbeginn (Basel)
|-
| 2013 || 7. Februar || 10. Februar || 11. Februar || 18. März || 13. Februar || 18. Februar
|-
| 2014 || 27. Februar || 2. März || 3. März || 3. März || 5. März || 10. März
|-
| 2015 || 12. Februar || 15. Februar || 16. Februar || 23. Februar || 18. Februar || 23. Februar
|-
| 2016 || 4. Februar || 7. Februar || 8. Februar || 14. März || 10. Februar || 15. Februar
|-
| 2017 || 23. Februar || 26. Februar || 27. Februar || 27. Februar || 1. März || 6. März
|-
| 2018 || 8. Februar || 11. Februar || 12. Februar || 19. Februar || 14. Februar || 19. Februar
|-
| 2019 || 28. Februar || 3. März || 4. März || 11. März || 6. März || 11. März
|-
| 2020 || 20. Februar || 23. Februar || 24. Februar || 2. März || 26. Februar || 2. März
|-
| 2021 || 11. Februar || 14. Februar || 15. Februar || 18. März || 17. Februar || 22. Februar
|}

Brauchtum

Räumliche Einordnung

Der Karneval findet fast ausschließlich in katholischen und in abgewandelter Form auch in orthodoxen Regionen statt.

Europa

Schwerpunkte des Karnevals sind in Deutschland das Rheinland, Rheinhessen, Südhessen, das Münsterland, die Lausitz, Franken (vor allem in der Region um Würzburg) und Baden-Württemberg (ohne Altwürttemberg, siehe auch Schwäbisch-alemannische Fastnacht), sowie in Luxemburg Diekirch, Echternach und Remich, in der Schweiz Basel und Luzern, in den Niederlanden Limburg und Noord-Brabant.

Verspottete man im rheinhessischen Mainz in der Franzosenzeit die Besatzer, so konnten wiederum im rheinischen Köln die Preußen straffrei verballhornt werden, die nach dem Wiener Kongress das Rheinland und Westfalen annektiert hatten.

In Österreich wird der Karneval als ''Fasching'' oder ''Fasnacht'' bezeichnet. Eine der ältesten Bräuche ist das ''Blochziehen'' in Westösterreich. Diese Veranstaltungen finden nicht jedes Jahr statt, das ''Larchzieh?n'' im Ötztal und das Telfer ''Schleicherlaufen'' finden nur alle fünf Jahre während der Fasnacht statt.

In Polen stellen Krakau und die Kaschubische Schweiz im Norden des Landes Hochburgen des Karnevals dar. Fester Bestandteil der Feierlichkeiten war neben der Kostümierung und zahlreichen Festbällen das Zubereiten besonders kalorienreicher Fleischgerichte, Süßigkeiten und Backwaren im Vorfeld der Fastenzeit. Zudem nutzten junge Frauen die karnevalistischen Bälle gezielt, um Männer für die Ehe zu finden. Zum masurischen Brauchtum zählt die ?Enthauptung des Todes? ''(?ci?cie ?mierci)''. Heute wird der Karneval mit familiären Riten und Zusammentreffen sowie kostümierten Feiern abgehalten. In den letzten Jahren hat der kostümierte Karneval zudem auch die polnische Hauptstadt Warschau erreicht.

In , der seit 1502 stattfindet.

In Frankreich wird Karneval in allen französischen Großstädten wie Nizza und Dunkerque und auch in vielen Kleinstädten gefeiert (Granville, Hombourg-Haut).

Karneval findet in Portugal besonders öffentlichkeitswirksam in Küstenstädten wie Loulé an der Algarve, rund um die Kanäle Aveiros oder auf der ''Avenida 25 de Abril'' in Figueira da Foz statt, wo zunehmend brasilianisch inspirierte Sambagruppen dominieren. Im Landesinneren, insbesondere im Nordosten mit seinen keltischen Wurzeln, haben sich dagegen noch ursprüngliche Karnevalsformen gehalten, beispielsweise in der Gemeinde Podence.

Zentren des Karnevals auf Italiens Festland sind neben Venedig, Florenz und Rom auch Viareggio, Striano und Fano sowie auf Sizilien Acireale und Sciacca.

In Russland, der Ukraine und in Weißrussland wird ein verwandtes Ereignis ? die Masleniza ? gefeiert.

In Stockholm zelebriert man seit 1910 jährlich den Quarnevalen.

Im griechischen Patras wurde 1980 die ''Föderation Europäischer Carnevalsstädte'' (FECC) gegründet. Es besteht auch eine deutschsprachige Sektion.

Außerhalb Europas

In Südamerika zählen zu den Hochburgen des Karnevals außerhalb von Brasilien das bolivianische Oruro und das kolumbianische Barranquilla. In Mittelamerika wird Karneval unter anderem in Antigua, Bahamas, Barbados, Cayman Islands, Dominikanische Republik, Guyana, Haiti, Kuba, Puerto Rico, Trinidad und Tobago sowie St. Kitts und Nevis gefeiert.
Die bekanntesten Mardi Gras in den USA sind der Karneval von New Orleans und Mobile; in Québec (Kanada) gibt es den winterlichen Karneval von Québec.

Seit 1972 findet im syrischen Marmarita ein Karnevalsumzug statt, der durch nach Brasilien ausgewanderte Heimaturlauber initiiert wurde, und zwar am Abend vor Mariä Himmelfahrt, da Ausgewanderte in der Zeit gern einen Heimatbesuch machen.

Ähnlich geht auch der Karneval in Namibia auf die dortigen Deutschnamibier zurück, die ihn in den 1950er Jahren nach rheinischem Vorbild initiierten; er findet an mehreren Orten im Land zu unterschiedlichen Jahreszeiten statt.
In Afrika finden größere Karnevalsfeiern außerdem unter anderem in zu verdanken. Die Feierlichkeiten in Letzteren sind eine noch sehr junge Tradition. Erstmals wurden sie 2010 vom Tourismusministerium Osttimors organisiert, fanden aber großen Anklang in der Bevölkerung und spiegeln die Vielfalt der lokalen Musik- und Tanzgruppen wider, die bis zum Morgengrauen im Stadtzentrum Dilis spielen.

Kulinarisches Brauchtum

Verbunden mit Fasching und Karneval ist auch Brauchtum rund um bestimmte Gerichte, die bevorzugt oder ausschließlich in dieser Zeit genossen werden. Kurz vor der Fastenzeit enthalten diese besonders die Zutaten, welche während der Fastenzeit verboten sind. Dies gilt nicht nur für Fleisch, sondern auch für Eier und Fett. Letzteres lässt sich auch aus vielen Bezeichnungen für Karnevalstage ableiten: Fettdienstag und ''Mardi gras'', Martedi grasso oder Fettisdagen (französisch bzw. italienisch oder schwedisch für Fetter Dienstag).

Fett bezieht sich einerseits auf fettreiche Speisen, bei denen besonders Schweinefleisch und Speck beliebt sind. Andererseits auf Gebäck, welches in Fett ausgebacken wird. Fettgebackenes wie Berliner Pfannkuchen, Krapfen, welches überwiegend süß zubereitet wird, ist international in verschiedenen Varianten verbreitet. Häufig anzutreffen sind regionale Rezepte mit ebensolchen Bezeichnungen, die sich jedoch häufig in der Rezeptur ähneln. Eine weitere Zutat, welche in Faschingsspeisen häufig vorkommt, sind Hülsenfrüchte, besonders Erbsen und Bohnen, die als Zeichen der Fruchtbarkeit gelten (siehe auch den Brauch um den Erbsenbär).

Traditionelle Rufe

Zur Fastnacht gehören Narrenrufe, mit denen die Karnevalisten sich begrüßen oder Büttenreden abschließen. Solche Narrenrufe sind in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Als bekannteste und bundesweit verbreitetste gelten ?Helau? und ?Alaaf?. Im Rheinland wird traditionell meist ?Alaaf? gerufen, jedoch in Düsseldorf, am Niederrhein, im Ruhrgebiet und von Mainz und Würzburg südlich ?Helau?. Auch in Braunschweig rufen die Narren ?Brunswick Helau?. Die Mainzer haben den Ruf ?Helau? von Düsseldorf übernommen. Auch in Westfalen ist ?Helau? der gängige Ruf, regionale Besonderheiten sind aber auch hier vorhanden. Bei Maskenumzügen in Süddeutschland rufen die Maskenträger häufig ?Narri?. Das Publikum am Straßenrand antwortet mit ?Narro?. Zahlreiche Orte in Deutschland und in den deutschsprachigen Nachbarländern haben eigene Rufe entwickelt.

Rechtsfragen

Die genannten Karnevalstage gelten nicht als gesetzliche Feiertage, denn die Feiertagsgesetze der Bundesländer erwähnen weder den Rosenmontag noch andere Karnevalstage. Dann ist arbeitsrechtlich zu klären, wie es an jenen Tagen zu einer Arbeitsbefreiung kommen kann. In vielen Bundesländern werden jedoch Faschingsferien für Schulkinder um die Fastnachtstage gelegt.

Als so genannte ''betriebliche Übung'' wird der Umstand bezeichnet, dass eine regelmäßige Wiederholung einer bestimmten Verhaltensweise durch den Arbeitgeber vom Arbeitnehmer so aufgefasst werden darf, dass diese Verhaltensweise des Arbeitgebers auch in der Zukunft bestehen wird bzw. von Dauer ist. Wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmern in der Vergangenheit (mindestens drei Jahre) am Rosenmontag ohne erkennbaren Vorbehalt frei gegeben hat, dann dürfen die Arbeitnehmer darauf vertrauen, dass diese Arbeitsfreistellung am Rosenmontag auch weiterhin gilt; der Arbeitgeber kann mithin nicht stillschweigend seine Verhaltensweise plötzlich ändern. So entsteht eine rechtliche Bindung, die nur dadurch aufgehoben werden kann, wenn das Einverständnis der Arbeitnehmer erfolgt ist oder Änderungskündigungen ausgesprochen wurden.

Für Beamte indes gibt es keine ''betriebliche Übung'', weil die Gewährung einer Dienstbefreiung am Rosenmontag im Ermessen des Dienstherrn steht.

Wenn ein Richter einen Gerichtstermin auf den 11.11. um 11:11?Uhr legt, kann er deswegen nicht als befangen abgelehnt werden. Ein kleiner Scherz ist erlaubt.

Museen in Deutschland mit Bezug zum Karneval

Siehe auch

Literatur

  • Michail Bachtin: ''Rabelais und seine Welt. Volkskultur als Gegenkultur''. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-28787-7.
  • Theodor Barth, Ute Behrend, Thekla Ehling, Dirk Gebhardt, Matthias Jung, David Klammer, Frederic Lezmi, Nadine Preiß, Wolfgang Zurborn (Hrsg.): ''Elf Uhr elf.'' Kettler, Dortmund 2014, ISBN 978-3-86206-337-6.
  • Hildegard Brog: ''Was auch passiert: D?r Zoch kütt! Die Geschichte des rheinischen Karnevals''. Campus, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-593-36387-9.
  • Carl Dietmar: ''Kölner Mythen ? wie sich die Kölner ihre Wahrheit(en) basteln.'' Kiepenheuer & Witsch, Köln 2005, ISBN 3-462-03574-6.
  • Christina Frohn: ''Der organisierte Narr. Karneval in Aachen, Düsseldorf und Köln von 1823 bis 1914,'' Jonas, Marburg 2000, ISBN 3-89445-269-2 (Dissertation Universität Bonn 1999 Illustriert unter dem Titel: ''Löblich wird ein tolles Streben, wenn es kurz ist und mit Sinn'')-
  • Hans Gapp: ''Die großen Fasnachten Tirols''. Edition Löwenzahn, Innsbruck 1996, ISBN 3-7066-2135-5.
  • Rolf Gisler-Jauch: ''Fasnächtliches Uri''. Gisler, Altdorf 2005, ISBN 3-906130-32-0.
  • Johannes Grabmayer (Hrsg.): ''Das Königreich der Narren. Fasching im Mittelalter.'' (= ''Schriftenreihe der Akademie Friesach.'' N.F. 1). Klagenfurt 2009, ISBN 978-3-85391-000-9.
  • Berthold Hamelmann: ''?Helau und Heil Hitler?. Alltagsgeschichte der Fasnacht 1919?1939 am Beispiel der Stadt Freiburg.'' (= ''Alltag & Provinz.'' Band 2). Eggingen 1989, ISBN 3-925016-42-2.
  • Wolfgang Herborn: ''Die Geschichte der Kölner Fastnacht von den Anfängen bis 1600.'' (= ''Publikationen des Kölnischen Stadtmuseums.'' Band 10). Hildesheim/ Zürich/ New York, NY 2009, ISBN 978-3-487-14209-8.
  • Norbert Humburg: ''Städtisches Fastnachtbrauchtum in West- und Ostfalen. Seine Entwicklung vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert''. 1976. (Volltext als PDF)
  • Ruth Mateus-Berr: ''Fasching und Faschismus. Ein Beispiel. Faschingsumzug 1939 in Wien.'' Hrsg. von Manfred Wagner. Praesens, Wien 2007, ISBN 978-3-7069-0451-3.
  • Michael Matheus (Hrsg.): ''Fastnacht/Karneval im europäischen Vergleich.'' (= ''Mainzer Vorträge''. Band 3). Franz Steiner, Mainz 1999, ISBN 3-515-07261-6.
  • Werner Mezger: ''Narrenidee und Fastnachtsbrauch. Studien zum Fortleben des Mittelalters in der europäischen Festkultur''. (= ''Konstanzer Bibliothek.'' Band 15). Universitäts-Verlag Konstanz, Konstanz 1991, ISBN 3-87940-374-0.
  • Werner Mezger: ''Das große Buch der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Ursprünge, Entwicklungen und Erscheinungsformen organisierter Narretei in Südwestdeutschland''. Theiss, Stuttgart 1999, ISBN 3-8062-1221-X. (Habilitation Universität Freiburg im Breisgau 1990)
  • Migros-Genossenschafts-Bund (Hrsg.): ''Feste im Alpenraum.'' Migros-Presse, Zürich 1997, ISBN 3-9521210-0-2.
  • Dietz-Rüdiger Moser: ''Fastnacht, Fasching, Karneval. Das Fest der ?verkehrten Welt?''. Edition Kaleidoskop, Graz 1986, ISBN 3-222-11595-8.
  • Florens Christian Rang: ''Historische Psychologie des Karnevals.'' 2. Auflage. Hrsg. von Lorenz Jäger. Brinkmann u. Bose, Berlin 1983, ISBN 3-922660-08-8.
  • Martin Stotzer, Erich Maeschi, Gerhard Schneider, Markus Schär: ''Büre Nöijohr. Zur Geschichte der Fasnacht im Allgemeinen und über die Anfänge des ?Büre Nöijohrs? ? der ersten Fasnacht im Jahr in der Schweiz.'' Vereinigung für Heimatpflege, Büren an der Aare 2000. Verlag

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